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  • Teleskoparmstapler

    Die Bezeichnung Teleskoparmstapler bezeichnet nach der Baugeräteliste (BGL) selbstfahrende Baumaschinen, Der Kategorie „Hebezeuge [C]“ Unterkategorie „Gabelstapler, Teleskoparmstapler [C 8.2]“.

    Was ist ein Teleskoparmstapler?

    Dabei handelt es sich um eine selbstfahrende Baumaschine, die auch als Ausrüstungsträger fungieren kann. Bekannt sind diese Fahrzeug auch unter der Bezeichnung Teleskoplader, Telelader oder Telestapler.
    Teleskoparmstapler zählen zu den gleislosen Unstetigförderern bzw. zu den gleislosen Transport- und Umschlagmitteln. Der Einsatzbereich der Teleskoparmstapler sind Transport, Lagerung und Stapelung verschiedenster Güter.

    Bauform

    Die Bauform der Teleskoparmstapler gleicht sich weitgehend durch die verschiedenen Anbieter. Auf einem 2.achsigen Fahrgestell ist der Arm der dem Fahrzeugtyp seinen Namen gegeben hat, der hinteren Achse gelagert und reicht über die vordere Achse hinaus. Am Ende des Teleskoparms sitzen die Anbaugerte/Ausrüstungen z.B. die zweizinkige Stapler-Gabel.
    Es gibt allradgetriebene Telestapler mit Pendelachsen, die auch auf unebenem Boden und im Gelände zum Einsatz kommen können und Teleskoparmstapler mit nur einer angetriebenen Achse die vorrangig für den Betrieb auf befestigten Straßen und Plätzen vorgesehen sind. Teleskoparmstapler verfügen oft über eine Allradlenkung bei der alle vier Räder einzeln gelenkt werden können. Neben der Straßenlenkung gibt es die Gleichlauflenkung bei der vorder und Hinterräder entgegengesetzt eingeschlagen werden, um so enge Radien fahren zu können oder das Hundegang- oder Krabbenlenkung genannte Einschlagen der Vorder- und Hinterräder einer Seite in die gleiche Richtung damit sich das Fahrzeug seitlich bewegen kann. Die Fahrerkabine der Teleskoparmstapler ist meist geschlossen und eignet sich damit für längere Einsatz- bzw. Arbeitszeiten. Zu unterscheiden sind weiterhin Fahrzeuge mit und ohne Oberwagen, Fahrzeuge mit Oberwagen bieten begrenzte Schwenkbarkeit des Aufbaus bis hin zur 360-Grad-Drehung.

    Entwicklung

    Man kann den Teleskoparmstapler als Kreuzung des Gabelstaplers und des Radladers betrachten. Schon früh wurden Radlader als Umschlaggerät mit einer Stapelgabel ausgerüstet. Die Weiterentwicklung mit einem Teleskoparm vereint die Hubfunktion des Staplers mit der Kompaktheit eines Radladers. Besonders die niedrige Bauhöhe bei großer Hubhöhe zeichnet den Teleskoparmstapler gegenüber dem Gabelstapler aus.

    Verwendung

    Damit ist der Teleskoparmstapler eine Art universelles Arbeitsgerät. Je nach Einsatzzweck lassen die die Fahrzeuge mit unterschiedlichen Anbauten ausrüsten. So gibt es Stapelgabeln und -zinken in verschiedenen Längen und Breiten. Unterschiedliche Lade- und Mischschaufeln dienen beispielsweise zum Umschlag von Schüttgütern mit dem Teleskoparmstapler. Eine Besonderheit sind Schaufeln mit hydraulischem Niederhaltern. Durch den Anbau von einem Arbeitskorb oder einer Hubarbeitsbühne wird der Teleskoparmstapler zu einer mobilen Arbeitsplattform. Mit einer Ballenzange ausgerüstet, werden Teleskoparmstapler in der Landwirtschaft eingesetzt. Weiter Anbaugeräte sind z.B. Schwerlast-Kranhaken oder Hydraulische Seilwinden die den Teleskoparmstapler zu einem universellen Arbeits- und Bergegerät machen.
    Gerade die Vielfalt der Einsatzmöglichkeiten haben dem Teleskoparmstapler zur weiter Verbreitung in den verschiedenen Bereichen verholfen. So finden Teleskoparmstapler Verwendung in der Bauwirtschaft aber auch in der Landwirtschaft z.B. zum Stapeln/Transportieren von Großballen oder im Lagerwesen. Als robuste Allround-Spezialisten haben sich Teleskoparmstapler sogar beim Militär, der Feuerwehr (Florian Berlin 3639 ) oder dem Technischen Hilfswerk durchgesetzt.

    Typen und Klassen

    Die Angebotspalette der Teleskoparmstapler reicht von kleinen Geräten mit einer Last von wenigen Tonnen bis hin zu wahren Schwerlastmaschinen, die in der Lage sind 20 Tonnen bis zu 30 Meter zu heben.